Verein Leben retten - Notarzt im Einsatz

Es geht um jede Sekunde

Unfälle und plötzliche Erkrankungen kündigen sich selten an. Wenn solche Schicksalsschläge eintreffen, kommt es buchstäblich auf jede Sekunde an. Bei einem Herzstillstand, Schlaganfall oder starken Blutungen beträgt die Frist, in der wirksam geholfen werden kann, nur wenige Minuten um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Deshalb kommt es entscheidend auf Sie, den Ersthelfer am Ort des Geschehens an.

Bewahren Sie die Ruhe und wählen Sie die Nummer der Rettungsleitstelle: 112

  • Nennen Sie Ihren Namen, ggf. Ihre Mobiltelefonnummer (für eine eventuelle Handy-Ortung)
  • Beschreiben Sie möglichst genau den Standort, damit die Rettungskräfte Sie auch finden
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Personen brauchen Hilfe?

Wichtig: Legen Sie nicht gleich auf, damit noch Rückfragen durch die Rettungsleitzentrale möglich sind.

 
 
 

Notarztstandorte Geisenfeld und Pfaffenhofen

Um möglichst alle Bereiche des Landkreises innerhalb von Minuten erreichen zu können, sind in Geisenfeld und Pfaffenhofen an den Rettungswachen Notarztstandorte eingerichtet, die von wenigen Ausnahmen abgesehen rund um die Uhr besetzt sind. Dies gewährleistet die sofortige Einsatzbereitschaft.

In unserem Landkreis werden die Notärzte im NEF (Notarzt-Einsatz-Fahrzeug) von einem Rettungssanitäter oder einem Rettungsassistenten begleitet. Damit kann sofort nach Eintreffen wirksame Hilfe geleistet werden.

WER SIND DIE NOTÄRZTE?
WAS MACHT DER NOTARZT AM UNFALL-/EINSATZORT?

Wer den Notarztdienst übernimmt, benötigt eine umfangreiche Zusatzausbildung und muss zunächst in Begleitung eines erfahrenen Notarztes zahlreiche Einsätze absolvieren, bevor er alleine tätig werden darf. Die Folge dieser hohen Qualifikationshürde ist, dass immer weniger Ärzte die Zulassung als Notarzt haben.

Die Notärzte leisten Ihren Dienst nebenberuflich – also neben ihrer Hauptbeschäftigung in einer Arztpraxis oder in einer Klinik.
Wir selbst haben im Landkreis nicht genügend zugelassene Notärzte um alle Dienste besetzen zu können. Zwei Ärzte – die sogenannten „Obmänner“ (Organisatoren des Standorts) übernehmen deshalb die mühevolle Aufgabe, allmonatlich aus einem weiten Umkreis u.a. Ärzte der großen Großstadtkliniken anzuwerben. Sie stehen dabei in Konkurrenz zu den Notarztstandorten in den Ballungsräumen, die wesentlich höhere Einsatzzahlen und damit Vergütungen erwarten lassen. Auch die Kosten der An- und Abreise sind zu begleichen.

Der eintreffende Arzt wird sich zunächst einen Überblick verschaffen und die Reihenfolge Behandlung nach der medizinischen Notwendigkeit einleiten.

Oberste Priorität ist die Erhaltung des Lebens des/der Patienten und die Herstellung der Transportfähigkeit zur nächstgelegenen Klinik.

Er wird dabei von der Rettungsleitzentrale unterstützt, welche die Klinikaufnahme vorbereitet.

Mit Unterstützung des Vereins „Leben retten“ sind unsere Rettungsfahrzeuge dafür eingerichtet, schon während des Transportes die für die Weiterbehandlung erforderlichen Patientendaten an das aufnehmende Krankenhaus weiter zu leiten, damit dort eine reibungslose Übernahme möglich ist.

 
 

Sicherstellung durch den Verein „Leben retten“

  • Der Verein „Leben retten“ trägt wesentlich zur Sicherstellung des Notarztdienstes im Landkreis Pfaffenhofen bei, indem er den hier tätigen Notärzten eine Mindestvergütung pro Schicht garantiert. Er finanziert die Übernahme offener Dienste durch Ärzte der Ilmtalklinik.
  • Ergänzend unterstützt der Verein „Leben retten“ die Zusatzausbildung zum Notarzt und trägt die nicht gedeckten Kosten einer optimalen Ausrüstung der Notärzte und des Rettungsdienstes.

Kontakt

Verein „Leben retten“ e. V.
Rudi Engelhard
Nelkenweg 34
85283 Wolnzach

Tel.: 08442 2211
Fax: 08442 2222
info@rudi-engelhard.de

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